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<title>Bernhard Rode</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Bernhard Rode</span></h1>
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<p><b>Christian Bernhard Rode</b> (* <a href="25._Juli" title="25. Juli">25. Juli</a> <a href="1725" title="1725">1725</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>; † <a href="28._Juni" title="28. Juni">28. Juni</a> <a href="1797" title="1797">1797</a> in Berlin) war ein Berliner <a href="Historienmalerei" title="Historienmalerei">Historienmaler</a> und <a href="Radierung" title="Radierung">Radierer</a> in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er gehörte zu den bedeutenden Künstlern des <a href="Friderizianisches_Rokoko" title="Friderizianisches Rokoko">Friderizianischen Rokoko</a> und stand in enger Verbindung zu den bestimmenden Persönlichkeiten der <a href="Berliner_Aufkl%C3%A4rung" title="Berliner Aufklärung">Berliner Aufklärung</a> und zu deren Gedankengut, das er durch seine Werke zu verbreiten suchte.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Biographisches">Biographisches</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lehr-_und_Reisejahre">Lehr- und Reisejahre</h3></div>

<p>Rode war der Sohn des Goldschmieds Christian Bernhardt Rode und dessen Ehefrau Anna Sophie. Der <a href="Kupferstich" title="Kupferstich">Kupferstecher</a> Johann Heinrich Rode und der Kunsttöpfer Philipp Rode waren seine Brüder. Die frühesten künstlerischen Unterweisungen erhielt Bernhard durch seinen Vater, den ersten Zeichenunterricht durch einen sonst kaum bekannten Maler namens N. Müller. Wichtig für seine berufliche Entwicklung wurde die vierjährige Ausbildung in der Werkstatt des Hofmalers <a href="Antoine_Pesne" title="Antoine Pesne">Antoine Pesne</a>, damals der einflussreichste Maler in Berlin und <a href="Brandenburg" title="Brandenburg">Brandenburg</a>. Während dieser Lehrzeit stand die <a href="Portr%C3%A4t" title="Porträt">Porträtmalerei</a> im Mittelpunkt. 1748 begann Rode eine mehrjährige Studienreise. In Paris arbeitete er 18 Monate lang in den Werkstätten von <a href="Jean_Restout_der_J%C3%BCngere" title="Jean Restout der Jüngere">Jean Restout dem Jüngeren</a> und <a href="Charles_Andr%C3%A9_van_Loo" title="Charles André van Loo">Charles André van Loo</a> (auch Carle van Loo oder Vanloo genannt), er lernte Jean-Baptiste Deshayes kennen und entwickelte seine Neigung zur <a href="Historienmalerei" title="Historienmalerei">Historienmalerei</a>. In Venedig und Rom studierte er die alten Meister. 1755 oder 1756 kehrte er nach Berlin zurück. Aus diesen Anfangsjahren sind nur wenige seiner Arbeiten bekannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leben_in_Berlin">Leben in Berlin</h3></div>


<p>1757 heiratete der Maler, die Ehe mit seiner Frau Sophie Luise blieb kinderlos. Durch eine <a href="Leibrente" title="Leibrente">Leibrente</a> aus dem Vermögen seines Vaters war Rode finanziell unabhängig – eine Besonderheit in jener Zeit, als Künstler ihr Berufsleben fast immer in direkter Abhängigkeit von ihren Auftraggebern verbrachten. Rode dagegen konnte Arbeitstechniken, Formate und Themen seiner Werke weitgehend selbst bestimmen. Er konnte es sich leisten, Bilder zu verschenken – ländliche Kirchen in Brandenburg erhielten <a href="Altarretabel" title="Altarretabel">Altarbilder</a> von ihm, seine eigene Kirchengemeinde beschenkte er mit vier Gemälden, die noch heute in der <a href="Marienkirche_(Berlin-Mitte)" title="Marienkirche (Berlin-Mitte)">Marienkirche</a> in <a href="Berlin-Mitte" title="Berlin-Mitte">Berlin-Mitte</a> vorhanden sind. Weil er den Unterricht in der <a href="Preu%C3%9Fische_Akademie_der_K%C3%BCnste" title="Preußische Akademie der Künste">Akademie der Künste</a> (damals noch „Königlich-Preußische Akademie der Künste und der Mechanischen Wissenschaften“) unter ihrem Direktor Blaise Nicolas Le Sueur völlig unzulänglich fand, richtete er in seinem Haus einen privaten Zeichensaal ein, den auch <a href="Daniel_Chodowiecki" title="Daniel Chodowiecki">Daniel Chodowiecki</a> regelmäßig besuchte.
</p><p>Seit etwa 1785 hatte Rode ernsthafte gesundheitliche Probleme, blieb aber bis kurz vor seinem Tod künstlerisch aktiv. 1797 wurde er auf dem Schützenkirchhof, dem Friedhof der St.-Nikolai- und der St.-Mariengemeinden in der Berliner <a href="K%C3%B6nigsstadt" title="Königsstadt">Königsstadt</a> beerdigt. Als der zentral gelegene, kleine Friedhof aufgegeben und überbaut wurde, erhielt Rode ein Grab auf dem neu angelegten <a href="St.-Marien-_und_St.-Nikolai-Friedhof_I" title="St.-Marien- und St.-Nikolai-Friedhof I">St.-Marien- und St.-Nikolai-Friedhof I</a> an der <a href="Prenzlauer_Allee" title="Prenzlauer Allee">Prenzlauer Allee</a>; die Akademie der Künste sorgte 1852 für ein Grabmal mit Porträtmedaillon. Das Grab ist seit 1994 als <a href="Liste_der_Ehrengr%C3%A4ber_des_Landes_Berlin" title="Liste der Ehrengräber des Landes Berlin">Ehrengrab der Stadt Berlin</a> gewidmet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Freund_der_Berliner_Aufklärer"><span id="Freund_der_Berliner_Aufkl.C3.A4rer"></span>Freund der Berliner Aufklärer</h3></div>

<p>Zentrum der Berliner Aufklärung war seit etwa 1750 eine gelehrte Gesellschaft von Freunden um den Verleger und Schriftsteller <a href="Friedrich_Nicolai" title="Friedrich Nicolai">Friedrich Nicolai</a> – der Dichter und Philosoph <a href="Karl_Wilhelm_Ramler" title="Karl Wilhelm Ramler">Karl Wilhelm Ramler</a>, die <a href="Philosoph" title="Philosoph">Philosophen</a> <a href="Johann_Georg_Sulzer" title="Johann Georg Sulzer">Johann Georg Sulzer</a> und <a href="Thomas_Abbt" title="Thomas Abbt">Thomas Abbt</a> sowie zeitweise <a href="Gotthold_Ephraim_Lessing" title="Gotthold Ephraim Lessing">Gotthold Ephraim Lessing</a> und <a href="Moses_Mendelssohn" title="Moses Mendelssohn">Moses Mendelssohn</a>. Man wandte sich an Bürger mit wissenschaftlichen und literarischen Interessen, aufgeschlossen für die Ziele der bürgerlichen <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">Emanzipation</a>, zugleich aber <a href="Loyalit%C3%A4t" title="Loyalität">loyal</a> und <a href="Patriotismus" title="Patriotismus">patriotisch</a> gegenüber dem Staat <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">Preußen</a> und seinem König. Die Verbindung von bürgerlicher Aufklärung und Patriotismus mündete in Bestrebungen zur Nationalerziehung, zur Förderung von deutscher Sprache und Literatur, deutscher Kunst und Geschichtsbetrachtung. Bernhard Rode gehörte dem Kreis der Geisteswissenschaftler nicht unmittelbar an, war aber mit einigen von ihnen befreundet. Die hier entwickelten Ziele und Anregungen machte er zur Grundlage seiner Arbeit.
</p><p>Karl Wilhelm Ramler war einer von Rodes engen Freunden. Sein Einfluss vor allem brachte ihn dazu, die Geschichte Brandenburgs und Preußens zu einem wesentlichen Thema seiner Kunst zu machen. Dabei folgte er der Anschauung der Aufklärer, wonach Geschichte nicht eindimensional, sondern als komplexe Realität begriffen werden sollte. Nicht nur die Regierenden, sondern auch ihre Untertanen gehörten zum Bild der Geschichte und ebenso alle historischen Epochen, also auch das bis dahin vernachlässigte <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a>. Als philosophische Richtschnur diente Rode die <i>Allgemeine Theorie der Schönen Künste</i>, deren Verfasser Johann Georg Sulzer der Kunst eindeutig erzieherische Aufgaben zuwies und verlangte, dass jeder Künstler sich dieser Verantwortung stelle. Sulzer lobte denn auch an Rodes Werk die „Empfindungen der Rechtschaffenheit und allgemeinen Redlichkeit, der wahren Ehre, der Liebe des Vaterlandes, der Freyheit, der Menschlichkeit …“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="An_der_Akademie_der_Künste"><span id="An_der_Akademie_der_K.C3.BCnste"></span>An der Akademie der Künste</h3></div>
<p>Seit 1756 war Rode Mitglied der <a href="Preu%C3%9Fische_Akademie_der_K%C3%BCnste" title="Preußische Akademie der Künste">Berliner Akademie der Künste</a>. 1783 wurde er als Nachfolger Le Sueurs zum Direktor der Akademie berufen. Sein langjähriger Freund Daniel Chodowiecki, ebenfalls Akademiemitglied, hatte die Ernennung entschieden unterstützt. Er und seine Kollegen an der Akademie erhofften sich von diesem Wechsel eine Neubelebung der Institution, die in den Jahrzehnten zuvor an Bedeutung verloren hatte – der sparsame „Soldatenkönig“ <a href="Friedrich_Wilhelm_I._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich Wilhelm I. (Preußen)">Friedrich Wilhelm I.</a> hatte kaum Interesse an Kunst und Kultur, sein Nachfolger <a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich II.</a> (Friedrich der Große) orientierte sich fast ausschließlich an französischen Vorbildern. Trotz wiederholter Eingaben an den König mit dem Versuch, ihn für eine Neuordnung der Akademie zu gewinnen, konnte Rode nichts Wesentliches erreichen. Schließlich übernahm Chodowiecki selbst wichtige Posten an der Akademie. An deren Reform von 1790, nun unter der Herrschaft von <a href="Friedrich_Wilhelm_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich Wilhelm II. (Preußen)">Friedrich Wilhelm II.</a>, war er maßgeblich beteiligt. 1797, nach Rodes Tod, wurde er dessen Nachfolger auf dem Posten des Direktors.
</p>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Der Kaiser von China zieht die erste Furche zur Ehre des Ackerbaues</i>, um 1770, ehemals <a href="Schloss_Britz" title="Schloss Britz">Gut Britz</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Die Kaiserin von China beim Pflücken der ersten Maulbeerblätter zur Ehre des <a href="Seide" title="Seide">Seidenbaues</a></i>, um 1770, ehemals Gut Britz</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Odysseus" title="Odysseus">Odysseus</a> nach seiner Rückkehr von seinem Hunde erkannt</i>, um 1778, <a href="Gut_Neuhaus" title="Gut Neuhaus">Gut Neuhaus</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Szene aus dem Leben <a href="Timur" title="Timur">Tamerlans</a></i>, 1781/82, Gut Neuhaus</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Ein Neger saugt seinem englischen Herrn das <a href="Schlangengift" title="Schlangengift">Schlangengift</a> aus der Wunde</i>, 1782, Gut Neuhaus</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Mädchen mit Tamburin</i>, 1785</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_künstlerische_Werk"><span id="Das_k.C3.BCnstlerische_Werk"></span>Das künstlerische Werk</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Überblick"><span id=".C3.9Cberblick"></span>Überblick</h3></div>

<p>Das Gesamtwerk Rodes zeigt eine ungewöhnliche Vielseitigkeit der künstlerischen Techniken. Dazu gehören <a href="Wandmalerei" title="Wandmalerei">Wand-</a> und <a href="Deckenmalerei" title="Deckenmalerei">Deckengemälde</a>, aber auch <a href="Tafelbild_(Malerei)" title="Tafelbild (Malerei)">Tafelbilder</a>, <a href="Radierung" title="Radierung">Radierungen</a>, <a href="Illustration" title="Illustration">Buchillustrationen</a> und Entwurfszeichnungen für <a href="Relief" title="Relief">Reliefs</a>. Seine Arbeit wurde nicht einheitlich beurteilt: Fachleute warfen ihm Flüchtigkeit im Arbeitsprozess und Mängel in der Zeichnung vor; bemängelt wurde auch, dass er einmal entwickelte Figuren und Gesichter stereotyp immer wieder verwendete – ein Ausdruck der Tatsache, dass ihm bei der Vielzahl seiner Arbeiten die Auseinandersetzung mit Inhalten letztlich wichtiger war als formale Fragen. Für seine Themen und für seine <a href="Moral" title="Moral">moralischen</a> und <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">pädagogischen</a> Absichten fand Rode große Zustimmung. Er verwendete Motive aus dem <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testament</a>, der griechischen und römischen <a href="Mythologie" title="Mythologie">Mythologie</a>, der Geschichte vom Mittelalter bis hin zu aktuellen Ereignissen seiner Zeit sowie aus der zeitgenössischen Literatur. In vielen Fällen gab es für die Umsetzung seiner speziellen historischen und literarischen Themen keine Vorbilder. Die genauere Deutung seiner Arbeiten verlangte daher nach Kenntnissen, die er bei seinem bürgerlichen Publikum nur gelegentlich voraussetzen konnte, die er vor allem erst einmal verbreiten oder auch vertiefen wollte.
</p><p>Der überwiegende Teil aller Wand- und Deckenbilder ist im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> zerstört worden. Als seither verschollen gelten darüber hinaus mehrere Tafelbilder aus ehemaligem Privatbesitz, aber auch eine Reihe von Altarbildern. Dennoch sind viele von Rodes Arbeiten erhalten geblieben. Sie werden aufbewahrt in der <a href="Stiftung_Stadtmuseum_Berlin" title="Stiftung Stadtmuseum Berlin">Stiftung Stadtmuseum Berlin</a>, der <a href="Gem%C3%A4ldegalerie_(Berlin)" title="Gemäldegalerie (Berlin)">Gemäldegalerie</a> der <a href="Staatliche_Museen_zu_Berlin" title="Staatliche Museen zu Berlin">Staatlichen Museen</a>, der <a href="Stiftung_Preu%C3%9Fische_Schl%C3%B6sser_und_G%C3%A4rten_Berlin-Brandenburg" title="Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg">Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg</a>. Größere Bestände des grafischen Werkes sind im Besitz der <a href="Veste_Coburg" title="Veste Coburg">Veste Coburg</a>, der <a href="Kunsthalle_zu_Kiel" title="Kunsthalle zu Kiel">Kunsthalle zu Kiel</a> und des <a href="Germanisches_Nationalmuseum" title="Germanisches Nationalmuseum">Germanischen Nationalmuseums</a> <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wand-_und_Tafelbilder">Wand- und Tafelbilder</h3></div>

<p>Für das <a href="Neues_Palais" title="Neues Palais">Neue Palais</a> und das <a href="Marmorpalais" title="Marmorpalais">Marmorpalais</a> in <a href="Potsdam" title="Potsdam">Potsdam</a> sowie für verschiedene Räume im <a href="Berliner_Stadtschloss" class="mw-redirect" title="Berliner Stadtschloss">Berliner Stadtschloss</a> schuf Rode Wand- und Deckenbilder. An diesen nicht erhaltenen Werken, an ihren hellen Farben und den typischen, rein dekorativen Variationen antiker Themen war noch die Schulung durch Antoine Pesne, den Maler des <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> zu erkennen. Zwischen 1776 und 1782 entstand auf <a href="Gut_Neuhaus" title="Gut Neuhaus">Gut Neuhaus</a> bei Giekau in <a href="Schleswig-Holstein" title="Schleswig-Holstein">Schleswig-Holstein</a> ein Bilderzyklus für den <a href="Friedrich_von_Hahn_(Astronom)" title="Friedrich von Hahn (Astronom)">Grafen von Hahn</a>; hier wird der Übergang zur thematisch anspruchsvolleren Historienmalerei sichtbar. Von 1770 bis 1772 hatte Rode schon auf Gut Britz (<a href="Schloss_Britz" title="Schloss Britz">Schloss Britz</a>) bei Berlin für Graf <a href="Ewald_Friedrich_von_Hertzberg" title="Ewald Friedrich von Hertzberg">Ewald Friedrich von Hertzberg</a> das Herrenhaus mit Wand- und Deckenmalereien ausgestattet, in denen er programmatisch eine idealisierte Verbindung zwischen Staatsmann und Landwirt anhand von Historienbildern thematisierte. Möglicherweise stammt auch die Ausmalung des Gartensaals im 1765 errichteten Gutshaus zu <a href="Gro%C3%9F_Kreutz_(Havel)" title="Groß Kreutz (Havel)">Groß Kreutz (Havel)</a> von ihm.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei den meisten Tafelbildern, bei Porträts und Altarbildern orientierte sich Rode stilistisch an den Arbeiten des <a href="Niederlande" title="Niederlande">niederländischen</a> <a href="Barock" title="Barock">Barockmalers</a> und -zeichners <a href="Rembrandt_van_Rijn" title="Rembrandt van Rijn">Rembrandt van Rijn</a>. Die Bilder waren vorwiegend dunkel, ihre Farbgebung weitgehend reduziert auf Abstufungen von Grau und Braun. Wenn sie im Lauf der Zeit nachdunkelten, wurden sie beinahe unkenntlich. So geschah es mit den Altarbildern in der Marienkirche, die zwischen 1755 und 1762 entstanden; deren Themen, biblische Geschichten wie „<a href="Thomas_(Apostel)" title="Thomas (Apostel)">Der ungläubige Thomas</a>“ oder „<a href="Emmaus" title="Emmaus">Die Jünger von Emmaus</a>“, wurden von Rode ganz im Sinne der Aufklärung weniger religiös überhöht als vielmehr profan historisch dargestellt.
</p><p>Zu Rodes wichtigsten Historienbildern gehören die „Brandenburgiana“, ein Zyklus von 14 Gemälden über bedeutende Ereignisse der brandenburgischen Geschichte, der 1763 fertiggestellt war. Die einzelnen Motive sind den <i>Mémoires pour servir à l’Histoire de la maison de Brandenbourg</i> („Denkwürdigkeiten des Hauses Brandenburg“) Friedrichs des Großen entnommen. Sieben weitere, ergänzende Bilder, die sogenannten „Fridericiana“, entstanden nach dem Tod des vom Künstler hochverehrten Königs.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Allegorie#Bildliche_Allegorie" title="Allegorie">Allegorie</a> über <a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich den Großen</a> als Gründer des deutschen <a href="F%C3%BCrstenbund_(1785)" title="Fürstenbund (1785)">Fürstenbundes</a></i>, 1786</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich der Große</a> als <a href="Perseus_(Mythologie)" class="mw-redirect" title="Perseus (Mythologie)">Perseus</a></i>, 1789 – <a href="Allegorie#Bildliche_Allegorie" title="Allegorie">Allegorie</a> auf den Beginn des <a href="Siebenj%C3%A4hriger_Krieg" title="Siebenjähriger Krieg">Siebenjährigen Krieges</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich der Große</a> vor der <a href="Schlacht_bei_Torgau" title="Schlacht bei Torgau">Schlacht bei Torgau</a></i>, 1791</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich der Große</a> nach der <a href="Schlacht_bei_Torgau" title="Schlacht bei Torgau">Schlacht bei Torgau</a></i>, wohl 1793</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich der Große</a> auf dem Damm nach <a href="Schlacht_von_Leuthen#Anekdoten" class="mw-redirect" title="Schlacht von Leuthen">Lissa</a></i>, wohl 1793 – Kriegsverlust</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Friedrich der Große und der Feldscher</i>, um 1793–1795</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Die Inbesitznahme der <a href="Teilungen_Polens#Die_erste_Teilung_1772" title="Teilungen Polens">polnischen Länder</a> durch <a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich den Großen</a></i>, 1796</div>
</li>
</ul>
<p>Für die Berliner <a href="Garnisonkirche_(Berlin)" title="Garnisonkirche (Berlin)">Garnisonkirche</a> lieferte Rode fünf „Heldenbilder“ zur Erinnerung an preußische Generäle. Nach 1759 malte er zunächst vier <a href="Allegorie" title="Allegorie">allegorisch</a>-patriotische Darstellungen von Heerführern, die kurz zuvor im <a href="Siebenj%C3%A4hriger_Krieg" title="Siebenjähriger Krieg">Siebenjährigen Krieg</a> gefallen waren. Ein fünftes Gemälde war <a href="Hans_Joachim_von_Zieten" title="Hans Joachim von Zieten">Hans Joachim von Zieten</a> gewidmet und entstand nach dessen Tod 1786. Darüber schrieb <a href="Theodor_Fontane" title="Theodor Fontane">Theodor Fontane</a> später: „Die Komposition auch dieses Bildes ist Dutzendarbeit und <i>[…]</i> eigentlich ohne Geist. Auch hier ein bequemes Operieren mit traditionellen Mittelchen und Arrangements. Eine <a href="Bestattungsurne" title="Bestattungsurne">Urne</a> mit dem Reliefbilde Zietens in Front derselben, am Boden ein Löwe, der ziemlich friedlich in einer Zietenschen <a href="Husar" class="mw-redirect" title="Husar">Husarentigerdecke</a> drin steckt wie ein Kater in einem <a href="Muff_(Kleidung)" title="Muff (Kleidung)">Damenmuff</a>, – außerdem eine hohe Frauengestalt, die einen Sternenkranz auf die Urne drückt, – das ist alles.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alle fünf Bilder gingen 1908 bei einem Brand verloren, Kopien wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Radierungen_und_Illustrationen">Radierungen und Illustrationen</h3></div>
<p>Die etwa 300 Radierungen bilden einen bedeutenden Komplex im Gesamtwerk Rodes. Als Technik – die er sich seit Anfang der 1750er Jahre <a href="Autodidakt" title="Autodidakt">autodidaktisch</a> aneignete – benutzte er die <a href="%C3%84tzen" title="Ätzen">Ätzung</a> in mehreren Stufen. Später gab er diese Methode gelegentlich auf, indem er die Hauptmotive ätzte, andere Partien aber, meist die Hintergründe, als <a href="Kaltnadelradierung" title="Kaltnadelradierung">Kaltnadelradierungen</a> behandelte. Wieder orientierte er sich an Rembrandt, nun speziell an dessen auch im 18. Jahrhundert noch sehr beliebten Radierungen. Manchmal diente ihm eine Radierung als Vorstufe zu einem Gemälde. Häufiger übertrug er nachträglich seine Gemälde in diese Technik, um Motive, die ihm wichtig waren, einem größeren Kundenkreis preisgünstig zugänglich zu machen. Zu den beliebtesten Arbeiten Rodes gehörte eine Folge von Radierungen nach den Masken sterbender Krieger, die <a href="Andreas_Schl%C3%BCter_(Architekt)" title="Andreas Schlüter (Architekt)">Andreas Schlüter</a> als Schlusssteine für die Fenster im Innenhof des Berliner <a href="Zeughaus_(Berlin)" title="Zeughaus (Berlin)">Zeughauses</a> angefertigt hatte. Die Buchausgabe von 1759 trug den Titel „Larven nach den Modelen des berühmten Schlüter gezeichnet und in Kupfer geätzt von B. Rode“. 1763 wurde in Berlin das Werk <i>Les Actions Glorieuses de Frédéric Le Grand</i> („Die ruhmreichen Taten Friedrichs des Großen“) herausgebracht – 30 großformatige Stiche, zu denen Rode die Vorlagen gezeichnet hatte. Mit einer Reihe von Radierungen illustrierte er außerdem die „Fabeln“ des Moralphilosophen und Schriftstellers <a href="Christian_F%C3%BCrchtegott_Gellert" title="Christian Fürchtegott Gellert">Christian Fürchtegott Gellert</a>.
</p><p>Zwischen 1779 und 1784 erschien in vier Teilen die „Allgemeine Weltgeschichte für Kinder“, von <a href="Johann_Matthias_Schr%C3%B6ckh" title="Johann Matthias Schröckh">Johann Matthias Schröckh</a> in Leipzig herausgegeben und von Bernhard Rode illustriert.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dessen Zeichnungen entsprachen in ihrer pädagogischen Haltung den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder: Sie waren konzentriert auf das Wesentliche einer Handlung, oft standen Kinder im Mittelpunkt des Geschehens, auf die Darstellung von Grausamkeiten wurde nach Möglichkeit verzichtet, ebenso auf idealisierende Allegorien nach Art des Rokoko. Mit diesem Werk lieferte Rode ein Beispiel für die Illustration von Geschichtsbüchern, das bis weit in das 19. Jahrhundert hinein als Vorbild diente.
</p>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Maske eines sterbenden Kriegers nach <a href="Andreas_Schl%C3%BCter_(Architekt)" title="Andreas Schlüter (Architekt)">Schlüter</a>, 1759</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Maske am Zeughaus zu Berlin nach Schlüter, 1759</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Heinrich_IV._(HRR)" title="Heinrich IV. (HRR)">Kaiser Heinrich IV.</a> springt vom Schiff seines <a href="Staatsstreich_von_Kaiserswerth" title="Staatsstreich von Kaiserswerth">Entführers</a>, des <a href="Anno_II." title="Anno II.">Erzbischofs von Köln</a></i>, Radierung, 1781</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Der Köhler verteidigt den <a href="Altenburger_Prinzenraub" title="Altenburger Prinzenraub">geraubten sächsischen Prinzen</a></i>, Radierung, 1781</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kunst_am_Bau">Kunst am Bau</h3></div>
<p>Seit 1786 erarbeitete er zusammen mit dem Architekten <a href="Carl_Gotthard_Langhans" title="Carl Gotthard Langhans">Carl Gotthard Langhans</a> Entwürfe für dekorative Reliefs, gedacht für verschiedene Bauvorhaben des neuen Königs Friedrich Wilhelm II. Seine gezeichneten Vorschläge fanden Verwendung im Berliner Stadtschloss und im Potsdamer Marmorpalais. Auch das Flachrelief „Triumph des Friedens“, das um 1793 direkt unterhalb von Siegesgöttin und <a href="Quadriga" title="Quadriga">Quadriga</a> auf der Ostseite des <a href="Brandenburger_Tor" title="Brandenburger Tor">Brandenburger Tores</a> angebracht wurde, geht auf Rodes Vorarbeit zurück.
</p>


<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Galerie_der_Radierungen">Galerie der Radierungen</h2></div>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Biblisches</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Abraham" title="Abraham">Abraham</a> will seinen Sohn opfern</i>, um 1776</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Gehasi" title="Gehasi">Gehasi</a> will mit dem Stock des <a href="Elischa" title="Elischa">Elischa</a> den Sohn der Sunamitin erwecken</i>, vor 1780</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Jesus_von_Nazaret" title="Jesus von Nazaret">Christus</a> heilet einen <a href="Markusevangelium#Gliederung_und_Inhalt" class="mw-redirect" title="Markusevangelium">Gichtbrüchigen</a></i>, 1780</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Grablegung Christi</i>, 1771</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Paulus_von_Tarsus" title="Paulus von Tarsus">Paulus</a> wird in <a href="Apostelgeschichte_des_Lukas#Paulus_wird_berufen_(Apg_9,1–43)" title="Apostelgeschichte des Lukas">Damaskus</a> von seinen Schülern gerettet</i>, 1783</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Die Auferstehung der Toten und <a href="J%C3%BCngstes_Gericht" title="Jüngstes Gericht">das jüngste Gericht</a></i>, 1767/79</div>
</li>
</ul>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Antikes</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Ein <a href="Augur" title="Augur">Augur</a> erklärt <a href="Numa_Pompilius" title="Numa Pompilius">Numa Pompilius</a> nach dem Orakel des Vogelfluges zum König</i>, 1768/69</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Sokrates" title="Sokrates">Sokrates</a> vor dem Tod mit seinen Freunden in Unterredung</i>, 1776</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Diogenes_von_Sinope" title="Diogenes von Sinope">Diogenes</a> mit der Laterne auf dem Markte</i>, um 1775</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Den Leichnam des <a href="Dareios_III." title="Dareios III.">Darius</a> bedeckt <a href="Alexander_der_Gro%C3%9Fe" title="Alexander der Große">Alexander</a> mit seinem Mantel</i>, 1769/70</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Die Großmut des <a href="Publius_Cornelius_Scipio_Africanus" title="Publius Cornelius Scipio Africanus">Scipio Africanus</a></i>, 1779</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Herodes_der_Gro%C3%9Fe" class="mw-redirect" title="Herodes der Große">Herodes</a> vernichtet eine Räuberbande</i>, 1779</div>
</li>
</ul>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Mittelalterliches</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Bonifatius" title="Bonifatius">Bonifacius</a> haut in <a href="Chatten#Missionierung_der_Chatten" title="Chatten">Hessen</a> einen <a href="Donareiche" title="Donareiche">Opferbaum</a> um</i>, 1781</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Rudolf_von_Rheinfelden" title="Rudolf von Rheinfelden">Rudolph</a>, Gegenkaiser <a href="Heinrich_IV._(HRR)" title="Heinrich IV. (HRR)">Heinrich IV.</a> verliert im Treffen den Arm</i>, 1781</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Heinrich_der_L%C3%B6we" title="Heinrich der Löwe">Heinrich der Löwe</a> bezwingt die <a href="Wenden" title="Wenden">Wenden</a></i>, 1781</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Der junge <a href="Konradin" title="Konradin">Konradin</a> küsst den Kopf des vor ihm enthaupteten Freundes</i>, 1781</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Rudolf_I._(HRR)" title="Rudolf I. (HRR)">Rudolph</a> nimmt statt des Zepters zum Huldigungseide das Crucifix</i>, 1782</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Jan_Hus" title="Jan Hus">Johannes Hus</a> auf dem Scheiterhaufen</i>, um 1781</div>
</li>
</ul>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Brandenburgiana</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Albrecht_Achilles" title="Albrecht Achilles">Albrecht Achilles</a> ersteigt zuerst die Mauern von Greiffenberg</i>, 1783</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Joachim_II._(Brandenburg)" title="Joachim II. (Brandenburg)">Joachim II.</a> nimmt das <a href="Eucharistie" title="Eucharistie">Heilige Abendmahl</a> in <a href="Eucharistie#Reformierte_Kirchen" title="Eucharistie">beiderlei Gestalt</a></i>, 1783</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Friedrich_Wilhelm_(Brandenburg)" title="Friedrich Wilhelm (Brandenburg)">Friedrich Wilhelm der Große</a> führt seine Fußvolk auf Schlitten über das <a href="Frisches_Haff" title="Frisches Haff">Frische Haff</a>, 1679</i>, um 1783</div>
</li>
</ul>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Zeitgenossen</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Eine Christin</i> [Rodes Mutter] <i>erhebt sich aus dem von Engeln geöffneten Sarge</i>, 1771</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Ewald_Christian_von_Kleist" title="Ewald Christian von Kleist">Kleist</a>, Medaillon auf dem Sarkophage, von der Göttin der Freundschaft gekrönt</i>, 1774</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Otto_Magnus_von_Schwerin" title="Otto Magnus von Schwerin">Schwerin</a>, fallend den Sieg umarmend</i>, um 1777</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Anna_Dorothea_Therbusch" title="Anna Dorothea Therbusch">A. D. Therbusch geb. v. Lisiewska</a>, geb. 1722, gest. 1782</i>, um 1782</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Klio_(Muse)" title="Klio (Muse)">Klio</a></i>, 1792 – verschollen</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Helmut_B%C3%B6rsch-Supan" title="Helmut Börsch-Supan">Helmut Börsch-Supan</a>: <i>Die Kunst in Brandenburg-Preußen. Ihre Geschichte von der Renaissance bis zum Biedermeier, dargestellt am Kunstbesitz der Berliner Schlösser</i>. Verlag Mann, Berlin 1980, ISBN 3-7861-1273-8.</li>
<li>Helmut Börsch-Supan / Claudia Pryzborowski: <i>Christian Bernhard Rode und die Ausstattung von Hertzbergs Landhaus in Britz.</i> In: <i>300 Jahre Schloss Britz. Ewald Friedrich Graf von Hertzberg und die Berliner Aufklärung</i>. Berlin 2006. ISBN 978-3-00-018846-6.</li>
<li><a href="Anton_Friedrich_B%C3%BCsching" title="Anton Friedrich Büsching">Anton F. Büsching</a>: <i>Beschreibung seiner Reise von Berlin über Potsdam nach Rekahn unweit Brandenburg, welche er vom 3. bis 8 Junius 1775 gethan hat</i>. Frankfurt und Leipzig 1780.</li>
<li>Frank Büttner (Hrsg.): <i>Kunst im Dienste der Aufklärung. Radierungen von Bernhard Rode</i>. Kunsthalle, Kiel 1986, ISBN 3-923701-17-9</li>
<li>Herbert von Einem: <i>Deutsche Malerei des Klassizismus und der Romantik 1760–1840</i>. Beck, München 1979, ISBN 3-406-03206-0</li>
<li>Renate Jacobs: <i>Das graphische Werk Bernhard Rodes</i>. LIT-Verlag, Münster 1990, ISBN 3-88660-643-0</li>
<li>Gisold Lammel: <i>Tagträume. Bilder im Lichte der Aufklärung</i>. Verlag der Kunst, Dresden 1993, ISBN 3-364-00263-0</li>
<li>Rainer Michaelis: <i>Fridericiana. Christian Bernhardt Rode (1725–1797)</i>. Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1999, ISBN 3-88609-376-X</li>
<li>Friedrich Nicolai: <i>Beschreibung der königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam, aller daselbst befindlicher Merkwürdigkeiten und der umliegenden Gegend</i>. Berlin 1786.</li>
<li>Dorothee Ritter: <cite style="font-style:italic">Rode, Christian Bernhardt</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>21</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>690–691</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd11896710X.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bernhard+Rode&amp;rft.atitle=Rode%2C+Christian+Bernhardt&amp;rft.au=Dorothee+Ritter&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=2003&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3428112024&amp;rft.pages=690-691&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=21" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Weinitz:&nbsp;<i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Rode,_Christian_Bernhard" class="extiw external" title="s:ADB:Rode, Christian Bernhard">Rode, Christian Bernhard</a>.</i> In: <i><a href="Allgemeine_Deutsche_Biographie" title="Allgemeine Deutsche Biographie">Allgemeine Deutsche Biographie</a></i> (ADB). Band&nbsp;29, Duncker &amp; Humblot, Leipzig 1889, S.&nbsp;3&nbsp;f.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Bernhard_Rode?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Bernhard Rode</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=11896710X">Literatur von und über Bernhard Rode</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/persoenlichkeiten/persoenlichkeitenot/397-rode.html">Ein biografischer Text von Gerhild Komander.</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/berlinabc/stichworteag/545-berliner-aufklaerung.html">Rode in Zusammenhang mit der Berliner Aufklärung, ein Text von Gerhild Komander.</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Johann Georg Sulzer: Allgemeine Theorie der schönen Künste, Bd. 1–4, Neudruck der 2. Auflage, Leipzig 1792, Hildesheim 1970, Bd. 2, S. 53 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese Ansicht vertritt Prof. Dr. Hans Kania in: <i>Das Herrenhaus von Groß-Kreutz</i>, Märkischer Heimatkalender für die Zauche von 1928, S. 34–38</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090418081948/http://www.garnisonfriedhof-berlin.de/116.html">Die Maler Christian Bernhard Rode, Karl Begas und Wilhelm Hensel in der Berliner Garnisonkirche</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. April 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10702813_00005.html"><i>MDZ-Reader | Band | Allgemeine Weltgeschichte für Kinder / Schröckh, Johann Matthias | Allgemeine Weltgeschichte für Kinder / Schröckh, Johann Matthias.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Januar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABernhard+Rode&amp;rft.title=MDZ-Reader+%7C+Band+%7C+Allgemeine+Weltgeschichte+f%C3%BCr+Kinder+%2F+Schr%C3%B6ckh%2C+Johann+Matthias+%7C+Allgemeine+Weltgeschichte+f%C3%BCr+Kinder+%2F+Schr%C3%B6ckh%2C+Johann+Matthias&amp;rft.description=MDZ-Reader+%7C+Band+%7C+Allgemeine+Weltgeschichte+f%C3%BCr+Kinder+%2F+Schr%C3%B6ckh%2C+Johann+Matthias+%7C+Allgemeine+Weltgeschichte+f%C3%BCr+Kinder+%2F+Schr%C3%B6ckh%2C+Johann+Matthias&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Freader.digitale-sammlungen.de%2Fde%2Ffs1%2Fobject%2Fdisplay%2Fbsb10702813_00005.html">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/11896710X">11896710X</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n88666432">n88666432</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/54417041/">54417041</a></span> | </div>
</div></div>
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